
Ute Petry
Die einfachen Dinge
Ute Petry (1927–2009) fand ihre Motive im Alltäglichen: in einfachen Gegenständen, Interieurs und vertrauten Dingen ihres Umfelds. Aus ihnen entwickelte sie immer neue Kompositionen, die von Stille, Reduktion und einer sensiblen Farbgebung geprägt sind. Ihre Bilder geben den Dingen eine eigene Stimme.
Petrys besondere Vorliebe galt dem Stillleben und stilllebenähnlichen Interieurs, in die sie vereinzelt Figuren einfügte. Obwohl ihre Malerei gegenständlich bleibt, bildet sie die Realität nicht einfach ab. Farbe wird autonom, die Bildfläche zur Projektionsfläche für Gegenstände, Erinnerungen und persönliche Empfindungen.
In Kooperation mit dem XYLON Museum – Raum für Kunst zeigen die Künstlernachlässe Mannheim in diesem Herbst eine Auswahl ihrer Werke unter dem Titel „Die einfachen Dinge“. Die gemeinnützige Stiftung betreut den Nachlass Ute Petrys seit 2019. Die Präsentation in Schwetzingen rückt die Künstlerin erstmals seit ihrem Tod wieder in den Fokus einer Einzelausstellung.
Eine Ausstellung in Kooperation mit den Künstlernachlässen Mannheim.
17. Oktober bis 15. November 2026
Öffnungszeiten: Samstag und Sonntag, 14:00 - 17:00 Uhr
Vernissage: 16. Oktober 2026, 18:00 Uhr
Führung: 24. Oktober 2026, 16:00 Uhr
Zur Künstlerin
Ute Petry (1927–2009) wurde in Ludwigshafen am Rhein geboren und war ab 1956 als freischaffende Malerin tätig. Zeitweise arbeitete sie in Mannheim, wo ihr Werk heute von den Künstlernachlässen Mannheim betreut und neu sichtbar gemacht wird. Ihre Malerei richtet den Blick auf das Nahe und Vertraute: einfache Gegenstände, Interieurs und alltägliche Ausschnitte werden zu stillen, farbintensiven Kompositionen, in denen die Dinge eine eigene Präsenz entwickeln.
